Neue Wassergebühren ab 01.01.2026

Zuverlässige Versorgung mit sauberem Trinkwasser

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Die Stadtwerke sorgen dafür, dass in Sulzbach-Rosenberg jederzeit sauberes und sicheres Trinkwasser zuverlässig zur Verfügung steht – rund um die Uhr, an jedem Tag des Jahres.

Kostendeckungsprinzip und stabile Gebührenentwicklung

Die Gebühren für Trinkwasser unterliegen dabei dem Kostendeckungsprinzip. Demnach soll das voraussichtliche Gebührenaufkommen die Kosten nicht übersteigen. In Sulzbach-Rosenberg konnten die Wassergebühren über sehr viele Jahre stabil gehalten werden. Vor vier Jahren war sogar eine Senkung möglich.

Gestiegene Betriebskosten im aktuellen Kalkulationszeitraum

Zum Ende des vierjährigen Kalkulationszeitraums, in dem die Wassergebühren bei 1,18 EUR pro Kubikmeter lagen, machen sich aber auch in Sulzbach-Rosenberg, wie vielerorts, die inzwischen gestiegenen Kosten für den laufenden Betrieb bemerkbar. Sie betreffen vor allem die Instandhaltung des Leitungsnetzes, Personal- und Energiekosten, die Digitalisierung sowie Aufwendung im Rahmen der Erfüllung neuer gesetzlicher Vorgaben. Für den nächsten Kalkulationszeitraum von 2026 bis 2029 ergibt sich daraus eine notwendige Anpassung der Gebühren.

Beschluss des Stadtrats und neue Gebührensätze

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung im November der Neufassung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung zugestimmt. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Verbrauchsgebühr für Wasser von bisher 1,18 EUR netto auf 1,81 EUR netto pro Kubikmeter erhöht. Auch die Grundgebühren werden moderat angepasst und richten sich nach der jeweiligen Zählergröße. Für den kleinsten Zähler mit einem Dauerdurchfluss von 4 m³/h, der in den meisten Haushalten installiert ist, beträgt die Grundgebühr ab 2026 58,20 EUR netto statt bisher 45,24 EUR netto.

Kostendeckung als Ziel – keine Gewinnerzielung

Diese Anpassung der Gebühren stellt sicher, dass die Stadtwerke die Wasserversorgung gewohnt zuverlässig und in hoher Qualität betreiben können. Ziel ist nicht, Gewinne zu erwirtschaften, sondern lediglich die Kosten zu decken. Sollten sich im Rahmen der künftigen Kalkulation Überschüsse ergeben, können die Gebühren auch entsprechend wieder angepasst und gesenkt werden.

Trinkwasser bleibt ein günstiges Gut

Trotz der Gebührenerhöhung bleibt Trinkwasser mit 0,2 Cent pro Liter (brutto) ein vergleichsweises günstiges und jederzeit verfügbares Gut für uns alle, das unsere volle Wertschätzung verdient.