Geschichte der Wasserspeicher
Historische Wasserquellen in Sulzbach und Rosenberg
Sowohl Sulzbach als auch Rosenberg verfügen über eigene Quellen, aus denen die Bürger früher Wasser entnehmen konnten. In Sulzbach gab es drei Quellen unterhalb des Burgfelsens und vier weitere im Bachviertel. Die bekannteste ist die Fürstenquelle die auch eng mit der Stadtgründungsgeschichte verbunden ist. Die Rosenberger holten ihr Wasser aus drei öffentlichen Quellen. Für den Ortskern Rosenbergs waren dies 3 Quellbrunnen, der Pirnerbrunnen, der Schmiedbrunnen und der Stegbrunnen. Auch Breitenbrunn und Erlheim verfügten über Quellen, der Ortsteil Großalbershof darüber hinaus sogar über eine Heilquelle.
Historische Wasserquellen in Sulzbach und Rosenberg
Sowohl Sulzbach als auch Rosenberg verfügen über eigene Quellen, aus denen die Bürger früher Wasser entnehmen konnten. In Sulzbach gab es drei Quellen unterhalb des Burgfelsens und vier weitere im Bachviertel. Die bekannteste ist die Fürstenquelle die auch eng mit der Stadtgründungsgeschichte verbunden ist. Die Rosenberger holten ihr Wasser aus drei öffentlichen Quellen. Für den Ortskern Rosenbergs waren dies 3 Quellbrunnen, der Pirnerbrunnen, der Schmiedbrunnen und der Stegbrunnen. Auch Breitenbrunn und Erlheim verfügten über Quellen, der Ortsteil Großalbershof darüber hinaus sogar über eine Heilquelle.
Zentrale Wasserversorgung 1878 für Sulzbach
1878 erhielt Sulzbach die erste zentrale Wasserversorgung, bei der das Leitungsnetz aus einem Hoch- und einem Erdbehälter gespeist wurde. Die Einspeisung erfolgte vom neuen Wasserwerk in der Weiherstraße 13. Für die Wassergewinnung wurde die Stadtmühlquelle genutzt. Weiterhin waren aber auch an vielen Plätzen öffentliche Brunnen vorhanden. 1910 wurde ein neuer Hochbehälter auf dem Annaberg mit 350 m³ Fassungsvermögen errichtet.
1932/1933 wurde ein weiterer Tiefbrunnen eingebracht. Die Anbindung des Ortsteils Loderhof mit einem neu errichteten Leitungsnetz erfolgte 1934. Eine weitere Quelle wurde 1946/47 gefasst, um den steigenden Wasserbedarf zu decken. 1950 erfolgte der Anschluss des bis dahin durch die Maxhütte versorgten Ortsteils Feuerhof an die städtische Wasserversorgung. Um die Versorgung der Ortsteile Rummersricht und Gallmünz zu gewährleisten, wurde 1952 mit dem Bau des Hochbehälters Feuerhof begonnen.
Die Wasserversorgung von Rosenberg
1923 wurde für Rosenberg eine zentrale Wasserversorgung errichtet. Die Wasserlieferung erfolgte durch die Maxhütte aus der Quelle am Breitenbrunner Weg. Zur Speicherung für das Rosenberger Netz diente ein Behälter auf dem Eichelberg mit einem Fassungsvermögen von 180 m³. 1924 erhielt die Siedlung Tafelberg und 1928/29 die Rabenholzstraße eine Wasserzuleitung.
Auch nach dem Zusammenschluss von Sulzbach und Rosenberg zur Doppelstadt im Jahr 1934 erfolgte die Wasserversorgung von Rosenberg weiterhin durch die Maxhütte. 1951/52 wurden zwei weitere Brunnen in unmittelbarer Nähe der alten Quellfassung.
Städtisches Versorgungsnetz 1956 für Sulzbach-Rosenberg
Um auch Rosenberg an das städtische Versorgungsnetz anschließen zu können, wurden 1956 im Haselgraben zwei Tiefbrunnen und die Pumpstation sowie ein neuer Hochbehälter auf dem Annaberg mit 2500 m³ Fassungsvermögen in Betrieb genommen. Das Wasserwerk an der Weiherstraße sowie der Niederdruckbehälter wurden stillgelegt. 1968 folgte ein dritter Tiefbrunnen im Haselgraben und 1975 ein weiterer in Breitenbrunn.
Forsthof und Großalbershof wurden 1981/82 an die städtische Wasserversorgung angeschlossen. Zuvor gab es hierfür eine selbstständige Wasserversorgung aus der Peutentalquelle. Die Erschließung des Ortsteils Breitenbrunns erfolgte 1996.
Um die Versorgungssicherheit für die wachsende Stadt längerfristig gewährleisten zu können, mussten weitere Speicherkapazitäten geschaffen werden. Im Jahre 1997 wurden zwei weitere Hochbehälter, Eichelberg (3.000 m³) und Rummersricht (500 m³) fertiggestellt.
Die Ortsteile Kauerhof und Kempfenhof wurden 2002 an die Wasserversorgungsanlage der Stadt Sulzbach-Rosenberg angeschlossen.